Reisen

Äthiopien 2009

Äthiopien -
18. Oktober bis 14. November 2009
Heuer geht meine Abenteuerreise ins für mich doch noch relativ wenig bereisten Afrika. Genauer gesagt in eines der spannendsten Länder des “schwarzen Kontinents” – nach Äthiopien.
Wieder einmal begleitete mich meine Cousine Martina.
Diesmal wäre es fast unmöglich gewesen in dieser kurzen Zeit alles Sehenswerte nur auf dem Landweg zu bereisen. Deshalb nützten wir das gut ausgebaute Inlandsflugnetz und “gönnten” uns insgesamt 4 Inlandsflüge. Aber auch die verbleibenden Straßenkilometer waren hart genug.

Erstes Ziel war die Stadt Bahir Dar bzw. die Gegend um den Tanasee. Die Inseln und Halbinseln des Tanasees beherbergen etwa 20 klösterliche Kirchen – die Innenräume alle bunt bemalt. Der See ist aber auch Ursprung des “Blauen Nils”. Nach einer einstündigen Busfahrt bestaunen wir die Nilwasserfälle.Weiter geht´s nach Lalibela: für mich das kulturelle Highlight Nordäthiopiens. Hier findet man insgesamt 11 aus einer einzigen Felsmasse bis 15m in die Tiefe gemeißelte Kirchen. Sicher eines der “Wunder Afrikas”.

Über die Stadt Gonder gelangen wir in die Simien Mountains. In den folgenden Tagen bewandern wir diese saftig grüne Berglandschaft mit spektakulären Klippen, einer tollen und seltenen (teilweise endemischen) Tier- und Pflanzenwelt und mit farbenfrohen Lichtspielen.

Nach dem Besuch der Stadt Axum warten noch – als nervliche Mutprobe – die Felsenkirchen von Tigrai 100e Meter hoch in den Sandsteinklippen.

Den Süden Äthiopiens bereisen Martina und ich nun mit einem Jeep – anders macht es hier wohl fast keinen Sinn.
Wir fahren zuerst einmal zu den Rift Valley Seen mit einer unglaublich tollen Tierwelt – Krokodile, Nilpferde und die unterschiedlichsten Wasservögel lassen sich leicht beobachten.
Ein kurzer Abstecher bringt uns rauf hoch über die Seen – zur Heimat der Dorze.

Und nun geht es aber immer weiter runter ins Süd- Omo Tal – ins “Museum der Völker”. Und das ist es eigentlich auch: hier erlebe ich Afrika wie es einmal war oder wie es sich viele noch immer vorstellen. Seit Jahrhunderten wird hier noch immer die gleiche Kultur gelebt.

Wir besuchen das Volk der Hamer, der Mursi, der Tsemi, der Bana und der Karo.

Der Osten Äthiopiens ist Heimat des angeblich besten Kaffees der Welt. In der muslimischen Stadt Harar finden wir farbenfrohe Märkte, die größte Moscheedichte der Welt und weiß getünchte Häuser -
ein bisschen Griechenland, ein bisschen Arabien.
Harar ist aber v.a. für ein ganz besonderes Spektakel bekannt: die tägliche, abendliche Fütterung von Hyänen vor den Stadttoren.

Meine persönlichen Highlights der Reise:

  • Die Felsenkirchen von Lalibela
  • Die Simien Mountains mit ihren beeindruckenden Schluchten und Tieren
  • Die Tierwelt in den und um die Rift Valley Seen
  • Die Völker im Süden (v.a. die Mursi und die Hamer)
  • Die vielen Einzigartigkeiten des Landes (Herkunft des Kaffees, eigener Kalender, eigene Uhrzeit, die “Wiege der Menschheit” u.v.m.